F R O S S E E  2001

Die Klassenfahrt der Klasse 9c nach Frossee vom 2.- 10. Februar 2001

Ein Tagebuch der Klasse 9c, geschrieben von der 9c, gelesen und teilweise kommentiert von der Klassenlehrerin der 9c, (die auch noch ein bisschen herumkorrigiert hat... typisch...)


Freitag, 2.2.01 - Ankunftstag

Um 8:30 Uhr sind wir im Landschulheim in Frossee angekommen.
Als wir da waren, lag schon sehr viel Schnee und es schneite noch viel mehr.
Schullandheim in Frossee
Wir packten unsere Koffer aus und anschließend frühstückten wir.
Am Nachmittag rodelten viele und der andere Teil der Gruppe versuchte sich bereits im Ski fahren. Ein ganz geringer Teil faulenzte auch.
Abends kochte die Kochgruppe Heike, Annika, Tobi und Sabrina..... ( oops, Kannibalen??) neee, falsch:
Abends kochte die Kochgruppe (Heike, Annika, Tobi, Sabrina) eine echt scharfe Gemüsesuppe mit Klößchen und zum Nachtisch gab’s Quarkspeise mit Früchtchen.

Den „Eumel des Tages" bekam Cliff. Grund:
Er schaffte es, mit einer Bananenschale eine Lampe kaputt zu werfen. Er schlug mit besagter Schale so lange gegen das Glas der Lampe, bis dieses herunerfiel.

Eigentlich ein sehr lustiger Ankunftstag.



Samstag, 3.2.01

Früh morgens haute die Kochgruppe Matthias Huck, Kenny Heller und Jan Heise ...(..oops , der Schlägertrupp????)
Nee, falsch:
Früh morgens haute die Kochgruppe (Matthias Huck, Kenny Heller und Jan Heise) den Gong.
Der Tag fing mit sehr viel Spaß und Schnee an: Kurz nach Mittag waren wir Snowtubing. Das ist eine Rodelbahn, die man mit so einer Art Treckerschlauchreifen runterrutscht. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einem äußerst anhänglichen Schäferhund begleitet.
Tobias war an diesem Tag sehr müde und setzte sich einfach auf den Schoß einer wildfremden Frau, wobei er einen knallroten Kopf, Applaus und später den Eumel dafür bekam.
Als wir dann wieder im Schullandheim waren, gab es tatsächlich schon wieder Abendessen. Erneut wurde der Gong mit aller Macht gehauen und schon waren die Spaghetti Carbonara/ bzw. Spaghetti mit Tomatensauce aufgetischt.
Den Höhepunkt dieses Tages bildete die Wahl des Eumels: „Tobi , der fremde-Frauen - Hocker".
Um Mitternacht gab es dann ein selbst gedichtetes Ständchen zu Annabelle’s Geburtstag. (Auf die Melodie von „Beds are Burning" von Midnight Oil)

Sonntag, 4.2.01
Heute Morgen hat es geregnet! Und das an Annabelle’s Geburtstag! Doch zum Nachmittag wurde es wieder schön. Die Sonne schien!
SkikursUm 14 Uhr hatten wir das erste Mal Skikurs mit Herbert. Wir fanden’s schön - nur Herbert konnte den Tag nicht so richtig genießen, denn Nicole hat ihn mit ihren Skistöcken fast erstochen. (Das hätte ins Auge gehen können...)

Für diese sagenumwobene Meisterleistung bekam sie natürlich den Eumel und die Auszeichnung „Herbert-Aufspießerin". (Herbert bekam später als Entschädigung eine hübsche Schachtel Pralinen, die ihn für das fast verloren gegangene Auge entschädigen sollte).

Die Kochgruppe bestand heute aus Lina, Andi und Nicole, die uns eine leckere Schinken-Reis-Pfanne zauberten. Obwohl wir alle von Ski fahren geschafft waren, tanzten wir auf Annabelles Geburtstagsparty nochmal so richtig ab.

Montag, 5.2.01

Als wir aufstanden, sahen wir, dass der Schnee begonnen hatte zu tauen. Frühstück, Mittag und Abendbrot bereiteten uns Daniel, Valentin und Anne. Wer wollte, konnte am Morgen mit der Ruhpoldinger Dorflinie nach Ruhpolding fahren.
Mit von der Partie war auch Frau Liwa, die sich am Scanner einer Drogeriekasse selbstständig bediente und die Taschentücher, die sie kaufen wollte, schon mal einscannte, ohne dass die Kassiererin davon etwas merkte. Dafür bekam sie dann auch den Eumel. (Frau Liwa, nicht die Kassiererin!)

Am Nachmittag hatten wir unseren zweiten Skikurs mit Herbert, dem netten Skilehrer. Dieses Mal ging es schon steiler bergab als am Vortag. Und: Heute hat Nicole ihn ausnahmsweise leben lassen. ......
Zum Abendbrot gab es dann Spinat mit Rühreiern und Kartoffeln. (Jan mag keinen Spinat!)

Dienstag, 6.2.01 ???

Leider existiert von diesem Tag kein Text von Schülern.
Kurzer Abriss des Tages: Salzburg, Berchtesgaden mit Salzbergwerk.

Wusstet ihr schon, dass man in Österreich alles mal 7 nehmen muss? Auch z.B. Chicken Mc Nuggets bei Mc Doof? Also: Wenn man eine Packung nuggets bestellt, in der , sagen wir, normalerweise in Deutschland 10 Stück drin sind, kriegt man in Österreich 70 Stück. Das schafft ja kein Mensch. ( Insiderwitz, für Außenstehende völlig unverständlich.!)


Wer hatte den Eumel?? Jan, wegen eines spektakulären Pappkarton-Sturzfluges.


Mittwoch, 7.2.01
Heute war das Wetter in Frossee relativ schön, aber ab und zu gab es Wolken. Am Nachmittag, als wir (Klasse 9c) zum Ski fahren nach Reit im Winkl fuhren, war es sehr bewölkt. Der Schnee taute leider auch ab, da es sehr warm war.
Beim Ski fahren konnten wir uns aussuchen, ob wir 10 km oder 5 km Langlauf machen wollten. Der größte Teil wollte 10 km bewältigen. Diejenigen, die nur die 5 km fahren wollten, warteten später auf den Hütten.
Als alle wieder vereint waren, konnten die Hartgesottenen eine 3 km Abfahrt machen, die mehr aus Eis als aus Schnee bestand. Aus eben diesem Grund gab es zwei Massenkarambolagen. Jeweils in einer Kurve. Aber am Ende sind doch alle heile unten angekommen. (Bis auf Meike’s Ski)
Unsere heutige Kochgruppe bestand aus Conny, Julia und Matthias Peterson. Die Lehrer waren wie immer auch dabei. Die Gruppe zauberte Chili con carne mit Reis, dazu gab es noch einen „Quick-Salat" und zum Nachtisch wurde Quark mit Früchten und Streuseln serviert. Diese wurden äußerst liebevoll auf den Quark gestreut, so dass er jetzt richtig essbar aussah.
Nach dem Essen wurde unser Eumel gekürt. Die Wahl fiel auf Kenny, unseren Währungsspezialisten. Kenny hatte am Telefon ganz stolz und für alle hörbar erzählt, er habe in Österreich mit Schweizer Franken bezahlt. Er bestritt natürlich, dass er das gesagt habe, da er nur verwirrt gewesen sei.

Donnerstag, 8.2.01
Morgens sind wir gegen 10:00 Uhr aufgestanden. Es war bis zu 20 Grad warm, aber trotzdem lag noch Schnee.Schlittschuhlaufen in Inzell
Am Nachmittag sind einige aus der Gruppe zum Schwimmen nach Ruhpolding gefahren. Die anderen wanderten nach Inzell zum Eis laufen. Schlittschuh laufen ist nicht unbedingt jedermanns Sache..... Einige wärmten das Eis mehr als nötig!
Nach dem Einkaufen in Inzell traf man auf die Gruppe, die länger beim Eis laufen geblieben war. Sie waren doch tatsächlich zu faul, wieder zurück zu laufen und hatten sich einfach ein Taxi bestellt. Dieses kam dann auch und lud die 12-13 Personen ein. Hat sich doch wirklich gelohnt für die letzten zwei Kilometer! Der Taxifahrer dürfte jetzt ein reicher Mann sein und hat sich für die Fahrtkosten vermutlich ein Häuschen im Grünen gekauft.
Die wirklich Ultracoolen bewältigten das letzte Stück locker zu Fuß. Nur Nicole schickte Frau Liwa eine SMS mit folgendem Inhalt: „Hey Frau Liwa, wann sind wir da? Ich kann nicht mehr!! (ca 100 m vor dem Haus....)
Gegen 17 Uhr waren alle wieder wohlbehalten zurück im trauten Heim.
Die Kochgruppe mit Mareike, Karolin und Meike hat Leberkäse mit Kartoffelbrei und Sauerkraut gemacht. Dazu gab es saure Gurken.
Eumel des Tages wurde Annabelle, weil sie sich gestern Abend in ihr Chili con carne gesetzt hat. (... nur beinahe, behauptet sie....aber wen interessiert das schon?)

Freitag, 9.2.01
Heute haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und dann ist die eine Gruppe schwimmen und Schlittschuhlaufen in Inzelldie anderen Schlittschuh laufen gegangen.  In Ruhpolding.
Gekocht haben dieses mal alle zusammen und heraus gekommen sind Spagetti mit Tomatensauce und Kaiserschmarren, mit Apfelmus, der einfach köstlich geschmeckt hat. (Hat ja auch Frau Liwa gekocht....) Das Wetter an diesem Tag war nicht so gut, weil es teilweise geregnet hat. (So fiel die Biathlonveranstaltung leider buchstäblich ins Wasser .)
Den Eumel des Tages hat Katrin gekriegt, weil sie Durst auf Luft, die in den leeren Getränkekartons war, hatte. ( Hää? So richtig verstanden hat das, glaube ich, keiner).

10. 2.01, Abfahrtstag

Auch wenn’s alles ganz schön war - jetzt war die Zeit rum und das war auch gut. Sonst hätte am Ende doch noch der ein oder andere einen echten Hüttenkoller gekriegt. Der Bus war zu früh da. Wie gut, dass wir so perfekt vorbereitet waren. Einige haben ihr Zimmer so richtig toll aufgeräumt und saubergemacht. Das war in manchen Winkeln vemutlich vor einigen Jahren zuletzt gemacht worden.
Gesamteumel ( also Eumel der Eumel - das ist so etwas wie die Creme de la Creme der Eumel) wurde das Mädchen, das mit N  anfängt.
Die Rückfahrt verlief unspektakulär. Alle dösten vor sich hin. Keine Staus, keine besonderen Vorkommnisse. Gut so.

Alles in allem : Es war eine tolle Fahrt!!!

Und nun kommt ein Gedicht:

 

 

 

 

Cliff, der alte Tarkanmann
Machte alle mit seinem Song „Sikidüm" an.
Der Cliff versucht es immer wieder
Und schlägt mit einer Bananenschale eine Lampe nieder.

Der Tobi wollte nicht mehr stehn ,
machte es sich bei einer fremden Frau bequem.
Und dem Herbert dem armen Wicht,
haut Nicole ihren Skistock ins Gesicht.

Annabelles Geburtstag war der Hit
Da tanzten auch die Lehrer mit.
Bei Frau Liwa geht das zack,zack,zack,
sie zieht an der Kasse die Preise selber ab.

Der Kenny kennt sich mit den Währungen aus
Und posaunt es gleich überall hinaus.
Jan zerkleinerte die Pappe,
flog dabei leider auf die Klappe.

Annabelle nahm das alles hin,
sie saß sogar im Chili con carne drin.
Katrin wollte trinken, immer mehr,
doch die Tetra-Paks waren alle leer.

Die meiste Zeit verbrachten wir im Schnee
Deshalb taten uns abends die Füße weh.
Der Langlauf machte richtig Spaß,
von uns biss dabei keiner ins Gras.


(Annabelle)

 

e-Mail an die Hildburg Realschule Rinteln

Zurück Vorwärts
...zur Startseite der Hildburg-Realschule Rinteln